"A long, lean man in black with a low rumble of a voice is singing ...
The Svede Jan Erik Lundqvist who sang Cohen so beautifully that even Leonard’s sister Esther
sighed, that his voice was matchlessly sexy. ..."
Anne Marie Owens, National Post Montreal, Canada
Jan Erik Lundquist singt nicht Cohen, er atmet den Meister der Melancholie aus jeder Pore. Und schwedisch eignet sich hervorragend um den Mann der Tristesse canadien einfach nur klingen zu lassen. Klar, wer Cohen kennt, kennt auch seine Texte – aber die Lieder in schwedischer Sprache öffnen die Ohren für ein neues Hörvergnügen. Die Konzentration auf das Musikalische, auf das Wesen von Cohens Musik wird intensiviert, auf atemraubende, Gänsehaut bereitende Art und Weise.
Wer bei Lundquist eintaucht, der wird geläutert wieder auftauchen.
Wertung: ****** Absolutissima! – CD des Monats! (Juli 2005).
Uwe Golz, Deutschlandradio Kultur
Es gibt Dinge, die sollte man eigentlich nicht tun. Zum Beispiel Leonard Cohen auf schwedisch singen. Jan Erik
Lundquist hat’s dennoch getan, und der Gänsehautfaktor seiner CD „Leonard Cohen Auf Schwedisch“ ist überwältigend.
... Der Schwede Jan Erik Lundquist aber schießt jetzt den Vogel vom Draht. Er zelebriert Cohens Lieder so
ungeschminkt und schnörkellos, dass auch deren Schöpfer nichts als Anerkennung dafür bleibt. Lundquist absorbiert
Cohens Songs, atmet sie mit bewundernswürdiger Unschuld ein und lässt sie einfach wieder aus sich heraus.
Obwohl er ganz dicht am Original bleibt, klingen viele von ihnen wie archaische schwedische Folksongs. Cohens
Melancholie passt perfekt auf das skandinavische Flair für verhangene Stimmungen. Die meisten Songs sind spärlich
instrumentiert, um die Einsamkeit des Sängers mit seinem Song herauszustreichen. Laszive Spannung erzeugt
Lundquist im Duett mit Sängerin Moa Frisk. ..."
Wolf Kampmann, Deutschlandradio Kultur

MEYER RECORDS no 142 (CD)
MEYER RECORDS no 144 (Audiophile LP – 180g Vinyl)

Cover © MEYER ORIGINALS
Rezensionen
Wenn Musik stilvoll, mit Glanz und Sinn für die Kunst im Detail vorgetragen wird, dann kann man schon mal von einer erstklassigen Schallplatte ausgehen. Wenn aber der Zuhörer derart hingerissen ist, tief beeindruckt und mit Gänsehaut auf den Armen den Songs lauscht, dann ist die Rede von einer der raren Platten, nach denen wohl jeder Vinylfreund auf der Suche ist! Der Schwede Jan Erik Lundqvist hat mit "Leonard Cohen auf Schwedisch" etwas veröffentlicht, das auch viele andere Musiker und Bands wie etwa R.E.M. oder Jeff Buckley vor ihm erfolgreich machten: Lieder des kanadischen Songwriters Leonard Cohen zu interpretieren. Doch Lundqvist schaffte es, vielleicht auch durch seine Heimatsprache Schwedisch, den bekannten Melodien neues Leben einzuhauchen und dabei den ursprünglichen Stil beizubehalten. Vermutlich profitiert er davon, dass der nordische Flair so perfekt zu den sanften, melancholischen und auch bodenständischen Liedern Cohens passt. Lundqvist beschränkt sich dabei auf minimale, akustische Instrumentierung, teils singt er im Duett mit der Sängerin Moa Frisk, zweifellos ein weiterer Reiz dieser Schallplatte! Unsere besondere Empfehlung! Forum d’ Vinyl
Das ist doch nun wirklich nur etwas für Spezialisten – sollte man doch meinen. Aber es hat schon Gründe, warum auf dieses vermeintliche Exotenalbum schon bald ein „Vol. 2“ folgte: Lundqvist ist kein Kopist. Die Stimme ist zwar ebenso tief wie die des Originals, doch ist sie anders gefärbt – und sie fasziniert. Man hört zu, auch wenn man kein Wort versteht (für den Inhalt kann man ja bei den Originalaufnahmen nachhören). Dazu kommen die hervorragenden Akustik-Arrangements von Gitarrist/Mandolinist Peter Stirner: Zupfinstrumente, Cello, Kontrabass, selten vorsichtiges Keyboard. Genauso würde man eigentlich gerne den ‘echten’ Cohen hören, der nur selten in seiner Karriere den richtigen Produzenten gefunden hat. Das erste Album enthält Versionen von u.a. „Take This Waltz“, „Bird On The Wire“, „Chelsea Hotel # 2“, „Famous Blue Raincoat“, „I’m Your Man“, „Suzanne“, „Joan Of Arc“ und „Hallelujah“; auf dem zweiten Teil (im Klappcover und mit Bonus-Single!) sind mit „Sisters Of Mercy“, „In My Secret Life“ (Lundqvists Fassung macht schon fast schmerzlich bewußt, was „Ten New Songs“ für ein Album hätte sein können…), „Closing Time“, „Tower Of Song“, „The Gypsy’s Wife“ u.a. die zwar nicht ganz so großen Cohen-Hits, aber natürlich immer noch Songs, die über jeden Zweifel erhaben sind. – Toll aufgenommen sind die Platten übrigens auch noch…! Connaisseur Mailorder